So war’s bei Our Last Night – Nürnberg Hirsch – 6.10.2017

Mit einer ausverkauften Show starteten die vier Jungs von Our Last Night am 6. Oktober im Nürnberger „Hirsch“ ihre Europa-Tour. „Selective Hearing“ heißt die letzte EP, die die Post-Hardcore Band aus New Hampshire in Eigenregie produzierte und dieses Jahr herausbrachte.

Nach einem Medienchaos um die Band The Color Morale, die eine Woche vor Start bekanntgab, die Tour nicht begleiten zu können, war die Aufregung um die Vorbands umso größer. Mit rhythmischem Metalcore aus Paris überraschten The Blackmordia als erste der drei Supporter des Abends. Trotz anfänglicher Verwirrung im Publikum, da schon zu Beginn der Banner der darauffolgenden Vorband die Bühne zierte, stieg die Stimmung von Song zu Song. Anschließend heizte der kraftvolle Auftritt des Trios New Volume aus Südafrika mit elektronisch angehauchtem Alternative Rock den knapp 700 Fans ein. Schließlich verwandelten die von vielen heiß ersehnten Künstler von Bless The Fall das Meer aus wippenden Köpfen und hochgestreckten Händen in einen explosiven Moshpit, der nach zwei Stunden voller Vorbands den perfekten Auftakt für die Headliner gab.

Mit einer lautstarken und energiegeladenen Darbietung ihres neuen Songs „Broken Lives“ eroberten nun endlich die Jungs von Our Last Night die Bühne – und übertrafen alle Erwartungen. „We’ve been a band for 14 years now.“, so Frontmann Trevor Wentworth zu den Fans, der sich für deren stetige Loyalität und Unterstützung bedankte. 14 Jahre Bandgeschichte, eine Entwicklung von Metalcore zu Post-Hardcore über diverse, auf Youtube virale Cover bekannter Werke der Pop-Kultur.

So brachte das einstige Garagenprojekt Fans unterschiedlicher Genres und Szenen zusammen. In Betracht des so diversen Publikums habe ich nur selten eine so harmonische und begeisterte Menge erlebt. Mit einer breit gefächerten Setlist, die neben älteren Hits wie „Fate“ oder „White Tiger“ und aktuelleren Songs wie „Ivory Tower“ und „Falling Away“ auch einen Auszug aus ihrem Cover-Repertoire enthielten (dazu sage ich nur „The old Trevor can’t come to the phone right now.“), trafen die Jungs voll ins Schwarze.

Die Stimmung war bombastisch, die Fans kannten jedes Lied in und auswendig und der Circle Pit hat auch nicht gefehlt. Zu guter Letzt durfte natürlich der Hit „Sunrise“ nicht fehlen, mit dem die ca. 1,5 Stunden lange Performance ihren krönenden Abschluss feierte. Nach einer unglaublichen Show mit einem ausgewogenen Mix aus intensivem, rockigen Core, bewegenden Acoustic Einlagen à la Handytaschenlampen-Lichtermeer und stimmungstreibenden Pop-Covern kann ich jedem nur empfehlen, sich selbst von Our Last Night zu überzeugen.

Bericht: Phuong Ly Dao

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