Fotos: Prinz Pi – Münster Skaters Palace – 02.04.2016

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Am 02. April 2016 rappte Friedrich Kautz alias Prinz Pi vor ausverkauftem Haus im Skater’s Palace in Münster. Bevor er jedoch loslegte, heizte der aus Köln stammende TAMI mit seinem Bruder Sebastian Habben und DJ Denuf mit Deutsch-Rap die Stimmung ein. Den Bericht findet ihr nach den Fotos.

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Fotos @ Sarah Köster, Musikiathek
Alle Fotos sind urheberrechtlich geschützt.

Am 02. April 2016 rappte Friedrich Kautz alias Prinz Pi vor ausverkauftem Haus im Skater’s Palace in Münster. Bevor er jedoch loslegte, heizte der aus Köln stammende TAMI mit seinem Bruder Sebastian Habben und DJ Denuf mit Deutsch-Rap die Stimmung ein. Bei seinem Song „Habakuk“, wie er übrigens auch mit bürgerlichem Namen heißt, rappte das ganze Publikum mit und verstand teilweise ganz andere Dinge, wie „Harter Koks“ oder aber auch „arbeitlos“ – aber egal, der Stimmung tat das keinen Abbruch! Am Ende forderte er das Publikum auf: „Gebt mir ein ‚KEINE LIEBE!‘ “ und kündigte somit schon den vorausstehenden Auftritt Prinz Pis an.

Nach kurzem Bühnen-Umbau blickten die Fans dann auf einen weißen, von hinten angestrahlten Vorhang, der ihnen noch die Sicht versperrte. Doch dann fiel der Vorhang, Pi kam auf die Bühne und startete seine Session mit „Du bist“ – alle sind von Anfang an mit dabei und feiern ihren Star des Abends. Weiter geht’s mit „Im Westen nix neues“, dem Song, der gleichzeitig Titel des aktuellen Albums und  Titel der Tour ist. „Die Ersten sind gescheitert, die Ersten was geworden Die Ersten wurden Eltern, die Ersten sind gestorben Bob Dylan gab mir einst einen Kompass ohne Norden So treibe ich verloren in ein unbekanntes Morgen“ Mit diesem Text geht es weiter – „Kompass ohne Norden“.

Pi wird lautstark unterstützt, jeder im Raum rappt mit. Unbeschreibliche Stimmung. Der Berliner Prinz präsentiert altes und neues gemischt, für jeden ist was dabei. Bei „Gib dem Affen Zucker“ springen die Fans durch den eh schon sehr engen und dicht gefüllten Saal, es ist heiß, aber das stört dort keinen. Jeder möchte möglichst nah dran sein, mitten im Geschehen. Die Bühne besteht aus zwei Ebenen, im einen Moment ist Pi oben, im nächsten wieder unten. Man merkt ihm an, dass er in seinem Element ist und seine Leidenschaft zum Beruf gemacht hat. Seine Texte sprechen seine Fans an, viele können sich in den gerappten Situationen wiederfinden, denn er thematisiert ernst sozial-kritische Themen, Gefühle, die jeder kennt und vieles mehr.

Am Ende bedankt er sich bei seinen Fans und verschwindet dann von der Bühne – doch viele sollen ihn nicht das letzte Mal an diesem Abend gesehen haben. Die, die geduldig am Merch-Stand gewartet haben, werden belohnt: Ihr Idol taucht nach einiger Zeit dort auf und unterschreibt jedem Fan ein Teil – ob Poster, Ticket, Shirt oder Tasche. Für die meisten wird es nicht das letzte Konzert Prinz Pis gewesen sein, denn man merkt: Er besitzt eine große und treue Fan-Base.

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