Live / Fotos: Equilibrium – Essigfabrik Köln – 07.02.2020

An diesem sonnigen Freitagnachmittag geht es nach Köln, wir starten schon früh, da der Abend heute bereits um 18.10 Uhr beginnt. Dafür gibt es heute gleich vier Topacts zu sehen: Oceans, Nailed To Obscurity und Lord Of The Lost sind zusammen mit Equilibrium auf Tour.

Live / Fotos: Equilibrium - Essigfabrik Köln  - 07.02.2020

Equilibrium, Foto: KTD Photography

Für die frühe Stunde ist die Kölner Essigfabrik schon ganz gut gefüllt, als die erste Band pünktlich startet. Dunkles Gegrowle, die vier Jungs von Oceans verstehen es, düster ins Programm einzusteigen. „Modern Death Metal mit sphärischen Elementen“ betiteln sie ihren Stil. Das trifft es ziemlich genau. Positiv überrascht von dieser Band freuen wir uns nach gut einer halben Stunde auf die weiteren Programmpunkte.

Nach kurzer Umbaupause betreten Nailed To Obscurity die Bühne. Ebenfalls tiefes Growlen, allerdings jetzt mystischer angehaucht mit vielen Tempowechseln, schallt dem Publikum entgegen. Kraftvoll geben die fünf Ostfriesen insgesamt 30 Minuten alles, um dem Publikum einzuheizen.

Um kurz vor acht betreten Lord Of The Lost die Bühne! Mit viel Glitzer, hohem Kragen, Netzstrumpfhose und regenbogenfarbigem Make-up setzt Sänger Chris glamouröse Akzente, aber auch Jared am Keyboard glitzert, was das Zeug hält. Als „Morgana“ als zweiter Song ertönt, gibt es kein Halten mehr bei den Fans. Viele sind wegen LOTL hier und bekommen eine Wahnsinnsshow geboten. Voller Energie, schnell, laut und ein bisschen verrückt, liefern die Jungs wie immer ab. So sieht Können gepaart mit Spaß an der Sache aus, die Stimmung im Publikum kocht! Etwas über eine Stunde wird den Fans geboten, was sie erwarten, dann heißt es: Bühne frei für den Headliner!

Live / Fotos: Equilibrium - Essigfabrik Köln  - 07.02.2020

Lord Of The Lost, Foto: KTD Photography

Wer glaubt, den Höhepunkt des Abends erlebt zu haben wird jetzt eines besseren belehrt. Equilibrium betreten im Nebel die Bühne und lassen es krachen. Die Menge rast, Circlepit, Wall Of Death, ordentlich Bewegung – auf und vor der Bühne. Scheiden sich aktuell aufgrund des hohen Clean-Vocal-Anteils des neuen Albums die Geister, herrscht im Publikum fester Zusammenhalt. Vielleicht auch weil die Clean-Vocals heute krankheitsbedingt durch Growls ersetzt werden. Wie immer gibt es bei Equilibrium Metal mit einer gehörigen Portion Party. Hier und da erklingen karibische Klänge und der ein oder andere DubstepBeat wird auch untergebracht. Egal, alles was sich hüpfen, tanzen oder pogen lässt und mit verzerrter Gitarre daher kommt wird gern gesehen.

Fazit des Abends: auch wenn die vier Bands auf den ersten Blick musikalisch nicht direkt zusammen passen, war der Abend so aber kurzweilig und abwechslungsreich. Spaß gemacht hat es in jedem Fall!

Fotos: KTD Photography
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