Bakery: Das Berliner Kollektiv beeindruckt auf seinem Debüt

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Das Berlin seit Jahren zum Sammelbecken für Kreative aus aller Welt wurde, ist hinreichend bekannt. Umso schöner, wenn sich die richtigen Individualisten zusammenfinden und aus unterschiedlichen Charakterköpfen eine gemeinsame Vision entspringt, die konsequent verfolgt und gelebt wird. So im Falle Bakery.

So unterschiedlich die Hintergründe und die Biografien der einzelnen Protagonisten sein mögen, so scheint sie die Lust am Entdecken und am Ausprobieren, sowie der Wille neue Wege zu gehen und sich über Konventionen hinwegzusetzen, zu einen. Genauso klingt auch die Musik von Bakery. Es gibt weder Grenzen noch Schubladen.
Bakerys Debütalbum „Lucy” spielt mit verschiedensten Einflüssen von verkopftem Hip/Trip Hop, Dub, Electronica, Lo Fi Soul und vielem mehr. Und so unterschiedlich dies in den einzelnen Momenten auch klingen mag, gelingt trotzdem das Kunststück, über die gesamte Spieldauer einen konstanten Vibe zu erzeugen, der das Debüt wie aus einem Guss klingen lässt.

Manche werden vielleicht Vergleiche zu alt-J, James Blake oder gar Radiohead heranziehen, jedoch ist dies zu kurz gegriffen – Bakery sind viel mehr als das, denn sie sind eigenständig, überraschend wie auch mutig.

Die Musiker bewegen sich in einem riesigen künstlerischen Netzwerk voller Tänzer, Musiker, Visual Artists, Filmemachern und anderen Kreativen, welche sich alle gegenseitig beeinflussen wie auch unterstützen, wo es möglich ist. Die ersten vier Videos von Bakery sind ein Beweis für die brillante kollektive Schaffenskraft. Mit “Tribe” ist der erste Clip ab sofort zu sehen. Wer den Track nur hören möchte sollte hier klicken.

Nachdem Bakery ihr Livedebüt auf dem Berlin Festival gegeben hatten, tourten sie mit der Künstlergruppe „Bird Milk” u.a. durch Osteuropa, konnten auf einem Headliner Slot beim Fusion Festival überzeugen und wurden sogar von den Machern des Burning Man Festivals in die USA eingeladen, um dort zwei Sets zu spielen (wovon eines inmitten eines Sandsturmes stattfand).

Sogar in New York wurde man auf die Band aufmerksam, wo das Label Axis Mundi (gegründet von Crystal Fighters Mitglied Graham Dickson) ansässig ist, auf dem die Wahl Berliner veröffentlichen werden.

Im Spannungsfeld zwischen Berlin, Miami und Washington D.C. entstanden die Tracks, welche durch das Zusammenspiel der drei Hauptakteure Noah, Temple und Anton geschaffen wurden.

„Lucy” ist diese Art von Album, die dem Hörer etwas Geduld abverlangt. Befinden sich auf dem ersten Blick keine sicheren und offensichtlichen Hits darauf, nimmt die Platte diejenigen, die der Platte etwas Zeit schenken, mit auf eine erstaunliche Entdeckungsreise durch schillernde Klangwelten genommen, die auch nach zahlreichen Durchgängen immer noch neue Details bietet.

Ende Oktober werden Bakery als Support der Crystal Fighters vier Konzerte spielen und man darf gespannt sein, wie die Gruppe ihre komplexen Soundkonstrukte auf der Bühne entfalten wird.

28.10. Köln – E-Werk
29.10. Frankfurt – Gibson
31.10. Hamburg – Docks
01.11. Berlin – Tempodrom

Quelle: Community Promotion

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