Wincent Weiss im Interview “Eigentlich wollte ich genau da hin, wo ich jetzt grade bin”

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Wincent Weiss spielte während seiner aktuellen Tour „Musik sein“ auch im FZW in Dortmund. Dort haben wir ihn zu einem exklusiven Interview getroffen.

Musikiathek: „Wincent, wie bist Du damals eigentlich zur Musik gekommen?“

Wincent Weiss: „Das ging alles relativ spät los. Erst als ich ungefähr 17 Jahre war, habe ich mir eine Gitarre gekauft und versucht zu singen. Ich war so fasziniert von den ganzen Youtube-Bands, die Popsongs genommen und gecovert haben und daraus ihr eigenes Ding gemacht haben. Da wollte ich auch immer hin, deswegen hab’ ich dann angefangen zu singen und dazu Gitarre zu spielen.“

Musikiathek: „Was war damals dein großer Traum?“

Wincent Weiss: „Eigentlich wollte ich genau da hin, wo ich jetzt grade bin. Ich habe mir früher mal gesagt, -Ey wenn Du irgendwann mal ein erfolgreicher Musiker bist, dann willst du mal die „Große Freiheit“ in Hamburg voll machen…- Ja und was soll ich sagen. Das haben wir ja jetzt schon mit dem Tourstart erreicht.“

Musikiathek: „Du hast dann ja schon ein Ziel erreicht. Weißt du schon, wohin die Reise weiter geht?“

Wincent Weiss: „Auf jeden Fall ist das nächste Ziel ein weiterer großer Schritt, denn mein Album „Irgendwas gegen die Stille“ wird am 14.4. erscheinen. Und dann hoffe ich, dass noch so viele Alben folgen wie möglich. Dass meine Plattenfirma mitmacht und ich noch ein Album machen darf und noch eins. Einfach, dass nach dem ersten Album nicht alles vorbei ist.“

Musikiathek: „Deine Tour ist fast überall ausverkauft und Du bist live sehr erfolgreich. Mit „Musik sein“ und „Feuerwerk“ sind 2 deiner Songs in den deutschen Airplaycharts. Hast Du mit so einem großen Erfolg gerechnet?“

Wincent Weiss: „Neee Quatsch. Ich glaub nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendjemand die Frage mit Ja beantwortet. Man kann ja nie richtig berechnen, dass man erfolgreich wird. Man kann es auch nicht planen. Da kann der Song noch so gut sein und es kann floppen oder der Song kann noch so schlecht sein und trotzdem kann es klappen. Nee gerechnet habe ich damit nicht, find es aber trotzdem ganz geil, wie es momentan läuft. Bin immer total geflashed, wie meine Fans die Songs alle mitsingen können, obwohl davon ja nur zwei veröffentlicht sind bis jetzt.“

Musikiathek: „Dein Song „Musik sein“ sprengt auch die Downloadcharts. Da hast Du extra eine Akustik Version eingespielt. Wie kam es dazu?“

Wincent Weiss: „Ich war früher eh schon immer der Fan von akustischer Musik, schon alleine wegen den ganzen Akustik-Covern, die ich machen wollte. Eigentlich hatten wir vor, ein ganzes Akustik-Album zu machen. Vielleicht machen wir das auch noch, wenn das neue Album wirklich so gut ankommt, dass wir die Songs nochmal als Akustik-Version rausbringen, zumindest für die Singles. Wir spielen auch bei Radiosendern oder Akustik-Sessions die Songs so und ich find die klingen immer ganz schön.“

Musikiathek: „Das hört sich doch gut an. Sind dann eventuell einige Akustik-Sessions geplant?“

Wincent Weiss: „Ja das haben wir uns auch schon überlegt. Packt man eine Gitarre ein und macht eine kleine Akustik Wohnzimmer- oder Cafétour, die man auf 100-200 Leute limitiert. Muss man gucken wie das umzusetzen ist.“

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Musikiathek: „Da passt unsere letzte Frage jetzt super. Denn vor wie vielen Leuten spielst Du lieber? Vor 500 oder vor 5000?“

Wincent Weiss: „Ich hatte ehrlich gesagt noch keine solche Zwischengröße an Zuhörern. Das größte, was ich jetzt als eigenes Konzert hatte, war vor 1500 Leuten. Natürlich habe ich als Vorband auch schon vor 15000 oder 45000 Leuten gespielt. Da ist der Unterschied auch nicht groß, denn es sieht immer voll aus. Ich find die kleineren Konzerte immer viel schöner und intimer. So wie hier im FZW in Dortmund ist es super, da kann ich auch mal ins Publikum gehen. Im Stadion zum Beispiel sieht man von oben nur auf die Leinwände das find ich nicht so toll.“

Musikiathek: „Wir danken Dir für das offene und lockere Interview und wünschen Dir für die weitere Tour viel Erfolg!“

Im April geht es für Wincent Weiss und seine 5-köpfige Band erstmal in die Schweiz und dann nach Österreich. Wie er uns verraten hat, wird es im Sommer viele Festival – Termine geben, bevor er im September dann wieder in ganz Deutschland auf eigene Tour geht. Über Termine und Infos zum Album Release, werden wir Euch auf dem Laufenden halten. Das Album „Irgendwas gegen die Stille“ kann man sich bereits vorbestellen.

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Foto @ Sarah Kaiser, Musikiathek

Interview: Jimmy van Berghen und Sarah Kaiser

Fotos: Sarah Kaiser
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