Neu am 22. Mai: Green Day, Sia, JC Stewart und vieles mehr

Es geht um Zuversicht in schwierigen Zeiten, um die Schwierigkeiten beim Beenden einer Beziehung – und eine Sängerin wird zur Spielfilm-Regisseurin.

VARIOUS ARTISTS: I STILL PLAY (ALBUM)

Robert “Bob” Hurwitz war gute 32 Jahre lang, von 1984 bis 2017, Präsident des Warner-Labels Nonesuch. Zum Anlass seines Wechsels in die Position des Nonesuch-Ehrenvorsitzenden schrieben eine Reihe von Künstlern des Labels (viele von ihnen hatte Hurwitz selbst gesignt) eigens Piano-Solo-Stücke – die heute in einer Compilation versammelt erschienen sind. “I Still Play” beinhaltet Werke von John AdamsLaurie AndersonTimo AndresLouis AndriessenDonnacha DennehyPhilip GlassNico MuhlyBrad MehldauSteve ReichPat Metheny und Randy NewmanMehldau und Newman nahmen ihre Stücke selbst auf, den Rest teilten sich Andres und der Nonesuch-Künstler Jeremy Denk. “I Still Play” ist heute frisch erschienen und ab sofort überall erhältlich.

NEU AUF VINYL

The Donnas – oft als die “weiblichen Ramones” bezeichnet – veröffentlichen mit “Spend The Night (Deluxe Edition)” heute eine Vinyl-Neuauflage ihres ursprünglich 2002 veröffentlichten Albums. Das neue Doppel- LP-Set enthält bisher unveröffentlichte Live-Tracks und Bonus-Songs, die erstmals auf Vinyl erhältlich sind. “Spend The Night” wurde für Vinyl neu gemastered und erscheint nun ist ab sofort als 180g schweres farbiges Vinyl überall zu haben.

CYMO: NEVER (FEAT. MUNTU) (DIGITALE SINGLE)

Er hat die Nummer-1-Alben von Cro und der Antilopen Gang produziert, er produzierte und remixte für Namika und Aura Dione, war Teil der Songwriting-Session für die The-Chainsmokers-Single “Takeaway” und arbeitet mit den deutschen Hip-Hop-Stars Genetikk. Keine Frage, der 29-jährige Producer und DJ aus Trier gehört längst zur Speerspitze der deutschen Musikszene. Im letzten Sommer unterschrieb er einen Vertrag bei Warner Music und legte mit “Juggernaut” (feat. Hayla) gleich einen echten Kracher hin. Es folgten Tracks wie “Better Off Gone”, “Done With Talking” (feat. Garfield) oder “Higher” (feat. Ann Christine) kommt heute endlich Nachschub: Cymo hat seinen neuen Titel “Never” (feat. Muntu) veröffentlicht, der ab sofort überall digital vorrätig ist.

SIA: TOGETHER (DIGITALE SINGLE)

Mitte der Neunziger begann die Australierin ihre musikalische Laufbahn als Sängerin der Acidjazz-Band Crisp, in den Jahren um die Jahrtausendwende veröffentlichte sie ihre ersten drei Soloalben. Album Nummer vier und fünf, “Some People Have Real Problems” (2008) und “We Are Born” (2010), erreichten jeweils Goldstatus in Australien, woraufhin Sia sich als Solokünstlerin zunächst zurückzog und für andere schrieb, Songs wie “Titanium” (David Guetta), “Diamonds” (Rihanna) oder auch “Wild Ones” (Flo Rida). 2014 schaffte sie den internationalen Durchbruch mit dem Nummer-1-Longplayer “1000 Forms of Fear”, der auch die Zusammenarbeit mit der damals noch minderjährigen Tänzerin Maddie Ziegler begründete. Die wiederum ist Star des ersten Spielfilms von Sia namens “Music”, aus dem heute die erste Singleauskopplung erschienen ist: “Together” ist jetzt überall digital verfügbar.

JC STEWART: I NEED YOU TO HATE ME (DIGITALE SINGLE)

Dem Song liegt eine wahre Geschichte zugrunde – die wohl die meisten nachvollziehen können, deren Beziehung in eine Sackgasse geraten ist: “Es gab diesen Moment, in dem wir einfach nur noch an den vertrauten Abläufen hingen”, erinnert er sich. “Und ich meinte irgendwann: ‘Mir wäre es lieber, wenn du mich hassen würdest, dann hätte ich wenigstens etwas Handfestes, woran ich mich orientieren könnte’. Die Stimmung war definitiv so, dass wir uns immer weiter voneinander entfernten.” Das 1883 Magazine schrieb im vergangenen Sommer über JC Stewart, er “gibt dem Genre des Alternative-Indie-Pop einen neuen Sound”; er selbst hatte im Gespräch Bob DylanDermot KennedyHozier und Tom Waits als Einflüsse genannt. Mit “I Need You To Hate Me” veröffentlicht der 23-jährige Sänger und Songwriter aus dem nordirischen Londonderry nun seine neue Single, die ab sofort überall digital zu haben ist.

GREEN DAY: DREAMING (DIGITALE SINGLE)

1979 landeten Blondie mit dem Titel auf Platz 2 der UK- und 27 der US-Charts, chartete in den Top Ten Kanadas, Irlands, Neuseelands und Norwegens. Der ABBA-inspirierte Song aus dem vierten Blondie-Album “Eat to the Beat” wurde in den folgenden Jahren immer wieder gecovert (zum Beispiel von den Smashing Pumpkins), und wer die dritte Staffel der HBO-Serie “The Deuce” gesehen hat, hat auch das Original noch gut im Ohr. Jetzt haben sich Billie Joe ArmstrongMike Dirnt und Tré Cool des Titels angenommen und ihre ganz eigene Hommage erschaffen: Seit heute ist “Dreaming” von Green Day überall digital erhältlich.

SHINEDOWN: ATLAS FALLS (DIGITALE SINGLE)

Aufgenommen haben sie ihn während der Sessions zum Album “Amaryllis” (2012); und auch wenn der Track es nicht aufs endgültige Album schaffte, war er doch immer eine Herzensangelegenheit von Brent Smith, dem Frontmann der Rocker aus Jacksonville, Florida: “Ich hatte immer schon das Gefühl, dass eines Tages die Welt diesen Song hören würde. Nie war mir klarer als jetzt, dass die Zeit für ‘Atlas Falls’ gekommen ist.” Mit Textzeilen wie “Don’t give up now, there’s already so much at stake. If Atlas falls, I’ll rise up and carry us all the way” trägt der Track die momentan sehr passende Botschaft der Stärke und des Glaubens an die Menschheit, inspiriert von der griechischen Sage des Riesen Atlas, der die Himmelskugel auf seinen Schultern trägt. Shinedown haben sich mit der Nonprofit-Organisation Direct Relief zusammengetan (die sich unter anderem um Schutzkleidung, Schutzmasken und Handschuhe für Menschen im Gesundheitswesen kümmert), “Atlas Falls” veröffentlicht und überall digital verfügbar gemacht.

WALLOWS: WITH A LITTLE HELP FROM MY FRIENDS (DIGITALE SINGLE)

Genau wie im Original, das von Ringo Starr gesungen wurde, ergreift auch im Cover der Los Angelenos der Schlagzeuger das Gesangsmikro; anders als bei den Beatles ist Drummer Cole Preston sogar zum ersten Mal als Sänger zu hören. Wallows haben den Track via Internet aufgenommen und schreiben darüber: “Es ist ein Song, der niemals irrelevant werden wird, und er fühlt sich sehr passend an in diesen Zeiten, weil er uns sagt, dass wir uns selbst dann noch gegenseitig helfen können, wenn die Kommunikation nur virtuell ist.” Passend zu dieser Botschaft spenden ColeBraeden Lemasters und Dylan Minnette die Einnahmen an die Organisation Feeding America, um “Menschen in Not zu ernähren und beim wachsenden Nahrungsproblem zu helfen, das durch COVID-19 nochmals stark angestiegen ist.” Wer also ein gutes Werk tun (und natürlich gute Musik erwerben) will, besorgt sich “With A Little Help From My Friends”, das jetzt überall digital vorrätig ist.

LIANNE LA HAVAS: CAN’T FIGHT (DIGITALE SINGLE)

“A little peace, a little love, a little bit, is that enough?” fragt sie im Text und fährt fort: “I can’t fight away this love, I knew that I should give you up, I tried to run but got my heart stuck.” Es geht also darum, wie wir manchmal in Beziehungen feststecken und uns nicht daraus zu befreien schaffen, selbst wenn wir eigentlich längst wissen, dass wir sie aufgeben sollten. Nach fünf Jahren kreativer Pause wird Lianne La Havas im Juli ihr drittes Album veröffentlichen, das schlicht ihren Namen als Titel tragen wird, und nachdem sie sich im Februar mit der Single “Bittersweet” zurückgemeldet und kurz darauf den Song “Paper Thin” nachgelegt hatte, ist mit “Can’t Fight” nun der dritte Vorbote vom kommenden Longplayer der 30-jährigen Britin bei allen Digitalportalen zu haben.

NASTY CHERRY: I AM KING (DIGITALE SINGLE)

Charli XCX hatte bei der Gründung der Band ihre Finger im Spiel und veröffentlicht sie auch auf ihrem Label Vroom Vroom Recordings; bekannt wurden Nasty Cherry letztes Jahr durch die Netflix-Serie “I’m With The Band”. Über sechs Episoden dokumentiert sie ihre Entstehungsgeschichte – von ihrem Zusammenziehen und ersten Bandproben über die erste Performance bis zur Veröffentlichung ihrer Debüt-Single und allem dazwischen. “I’m With the Band: Nasty Cherry” gibt einen intimen Einblick, was es heute braucht, eine Band zu gründen, und folgt den Frauen, wie sie durch ein neues musikalisches Zeitalter navigieren, auf dem Weg ihre eigenen Regeln aufstellen und Instagram-Feeds sprengen. Ende letzten Jahres stieg die Single “Win” auf über zwei Millionen Spotify-Streams, und heute haben Sängerin Gabi Bechtel, Gitarristin Chloe Chaidez, Bassistin Georgia Somary und Drummerin Debbie Knox-Hewson ihren neuen Song “I Am King” digital veröffentlicht.

JXDN: ANGELS & DEMONS (DIGITALE SINGLE)

Jaden Hossler stammt aus Dallas, Texas, und war in der Schule ein klassischer Außenseiter – dem Social Media dabei halfen, aus dieser Rolle meilenweit hinauszuwachsen. Auf TikTok ging er mit fast sechs Millionen Followern und weit über 200 Millionen Likes durch die Decke, bevor er sich kopfüber in die Musik stürzte. Seine unabhängig veröffentlichte Debüt-Single “Comatose” häufte seit ihrer Veröffentlichung 20 Millionen Streams an und erregte schließlich auch die Aufmerksamkeit von Travis Barker, dem legendärer Drummer von Blink-182, umtriebigen Produzenten und Labelbesitzer. Der sich sofort entschloss, jxdn – wie Jaden sich jetzt nannte, was sich aber weiterhin “dschejden” ausspricht – unter Vertrag zu nehmen. Mit “Angels & Demons” ist heute die Label-Debüt-Single des 19-Jährigen Rockers erschienen, die ab sofort überall digital erhältlich ist.

-Warner Music-

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