Neil Young erzielt einen Verkaufsdeal mit seinen Musikrechten

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Vor wenigen Tagen konnte eine weitere Musikgröße sich in die Reihen jener Künstler gesellen, die aus ihrem Musikkatalog zusätzliches Kapital schlagen konnten. Die britische Investitionsgruppe Hipgnosis Song Fund konnte einen besonders großen Wurf landen – nachdem man sich zuvor bereits die Rechte des Rock-Gitarristen Lindsey Buckingham von Fleetwood Mac sichern konnte, wurden nun 50 Prozent des Katalogs von Neil Young ersteigert.

Pixabay / Couleur

Das Unternehmen aus Großbritannien sicherte sich damit einen besonders breit gefächertes Spektrum der Werke des Kanadiers. Knapp 1.200 Stücke des mittlerweile 75-Jährigen Komponisten von Hits wie “Rockin’ in the free World”, “Heart Of Gold”, “Cinnamon Girl” oder “Harvest Moon” haben nun den Besitzer des Urheberrechts gewechselt. Offiziell wurden die finanziellen Details des Deals nicht bekanntgegeben – laut den Schätzungen von Brancheninsidern beläuft sich die Vertragssumme jedoch auf umgerechnet knapp unter 200 Millionen Dollar.

Jener Deal von Neil Young ist ein weiterer im Bereich des Classic Rock, welcher mit besonders hohen Summen über die Bühne geht. Bob Dylan verkaufte beispielsweise mit 600 Songs einen Großteil seines Katalogs an die Universal Publishing Group, welche zu einem der großen Player im Markt der Musikrechte gehört. “Die Anteile der Universal Group im weltweiten Markt der Musikrechte belaufen sich auf über 20 Prozent”, schildert Jonathan West, Experte für Wirtschaft, Investitionen und Anlagen der Website Kaufberater.io. “Dieser Wert entspricht gegenwärtig einem Volumen von über einer Milliarde US-Dollar”. Maßgeblichen Anteil zu dieser Größe lieferte die Transaktionssumme, die mit 300 bis 500 Millionen Dollar nochmals höher dotiert ist jener Deal von Neil Young. Auch die Fleetwood-Mac-Sängerin Stevie Nicks gesellt sich zu jener Gruppe. Die Rechte für 80 Prozent ihrer Songs gingen für etwa 100 Millionen Dollar an das Unternehmen Primal Wave.

Für den Besitzer der Investitionsgruppe Hipgnosis Song Fund ist der Vertrag mit Neil Young nicht nur finanziell lukrativ, sondern besitzt für ihn auch eine persönliche Verbindung. “Ich habe mir mein erstes Album von Neil Young im Alter von 7 Jahren gekauft. “Harvest” war mein stetiger Begleiter und ich konnte jede Note, jede Textzeile und wusste auswendig, wie lange jede Pause dauert”, schildert Merck Mercuriadis, der Neil Young laut eigenen Angaben mittlerweile auch zu seinem Freundeskreis zählen darf.

Aufgrund dieser persönlichen Affinität, verspach Mercuriadis auch respektvoll mit den neu akquirierten Werken umzugehen – ein Verkauf an Fast-Food-Ketten für deren Werbespots würde daher beispielsweise nicht infrage kommen. “Ich habe Hipgnosis als ein Unternehmen aufgebaut, von welchem Neil Young ein Teil sein wollen würde. Wir teilen einen gemeinsamen Ethos, eine Integrität und auch eine besondere Leidenschaft, die aus dem Glaube an Musik und diese wichtigen Songs herausgegangen ist. Es wird niemals einen “Burger Of Gold” im Fernsehen geben, aber wir werden sicherstellen, dass jeder die Songs hören wird – im Einklang mit Neils Vorstellungen”, führt Merck Mercuriadis im Rahmen einer Presseaussendung aus. Von Neil Young selbst bzw. von seinem Management steht ein Kommentar zu dem Deal gegenwärtig noch aus.

 

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