Musik, Spielbanken und Glücksspiele

Share on facebook
Share on twitter
Share on pinterest

Musik und Songs spiegeln immer unser Leben. Ob nun klassisch in Opern, in Pop- oder  Rocksongs, dem Schlager oder im Rap. Dabei ist der Stil egal. Entscheidend für den Erfolg und die Popularität ist, wie genau zutreffend und nachvollziehbar ein Song Emotionen und Gefühle ausdrücken kann. Die besten haben dann das Zeug ein Standard zu werden. Songs, die von vielen Bands und Musikern gecovert, neu arrangiert und interpretiert werden. Das ist die große Kunst eines Komponisten, Songtexters und Musikers.

Doch, was theoretisch ganz einfach klingt, ist in der Praxis die große Herausforderung. Sehr guten Musikern gelingt das öfters, anderen gar nicht und dritte verzweifeln sogar daran.

Glückspiele und Musik

Auch rund um das Thema Glücksspiel sind jede Menge Song-Klassiker, die sich um Glücksspiele, Spieler und Casinos drehen, entstanden. Jetzt wo Casinobesuche kaum möglich sind, haben sich Onlinespieler bei Amazon oder Spotify sogar eigene Playlist zusammengestellt, wenn sie z.B. im NetBet casino online spielen.

Das Casino Monte Carlo finanziert die Opéra de Monaco

Was wenige wissen, eines der berühmtesten Spielcasinos der Welt, die Spielbank Monte Carlo finanziert die Opéra de Monaco mit. In Italien war es üblich, das Spielbanken an Opernhäusern angeschlossen waren. Undenkbar in unserem hochsubventionierten Klassik-Musikbetrieb. Es gibt die Oper ‚Der Spieler‘ von Sergei Prokofjew die in der Casinowelt spielt. In der Oper der Oper ‚La Traviata‘ von Giuseppe Verdi macht ‚Neuling Alfred Germont‘ im zweiten Akt bei erfolgreich bei Glückspielen, um notwendiges Geld zu gewinnen, mit.

Glückspiel in Pop und Rock

Was wäre das ‚Ratpack‘: Frank Sinatra, Sammy Davis Jr., Dean Martin, Joey Bishop, Peter Lawford ohne das Las Vegas der 1960er Jahre gewesen? Hier hatten sie ihre legendäre Shows und feierten Partys, von denen man heute noch spricht. In keiner Stadt der Welt kann man so viele Musikshows zu vergleichsweise günstigen Eintrittspreisen von Weltstars in Casinos und Hotels erleben. Es gibt Musikfans, die fliegen für 10 Tage nach Las Vegas besuchen Shows und unterm Strich ist das billiger als hier in Konzerte zu gehen.

In amerikanischen Songs drehen sich die Texte gern um Poker: Wie ‚The Gambler‘ von Kenny Rodgers, ‚Five Card Stud‘ von Dean Martin oder Lazy Poker Blues‘ von Peter Green’s Fleetwood Mac aus dem Jahr 1968. Zwei Jahre später wurde der Song von Status Quo gecovert.

Rund um das Thema Glücksspiel geht es in Sin City‘ von den Hardrockern AC/DC oder Roll Of The Dice‘ von Bruce Springsteen, der über das Würfelspiel Craps singt. In dem Song ‚Poker‘ vom Electric Lights Orchestra geht es weniger um Glückspiel, sondern mehr um die magische Bedeutung von Karten.

‚Loosing Hand‘ von Ray Charles thematisiert das Spiel Black Jack. Auch die Londoner Punkband The Clash hat das Thema Gambling zum Anlass genommen, einen entsprechenden Song zu veröffentlichen. In dem Song ‚Card Cheat‘  spielt ein einsamer Mann in einer Opiumhöhle (!) Karten.

Eher philosophisch kommt Abba aus Schweden mit ‚The Winner Takes it All‘ aus dem Jahr 1980 daher. Der Song stand in 21 Ländern in den Top Ten der Charts. Mittlerweile wurde das Lied mehr als einhundertmal von Musikern, wie unter anderem von Mireille Mathieu, Beverley Craven, Laura Branigan, Hazell Dean, Dana Winner, Samantha Fox , Angelika Milster, The Corrs At Vance oder Cher gecovert.

Las Vegas und mehr

Über dem Elvis Song ‚Viva – Las Vegas‘ in diesem Zusammenhang zu schreiben hieße Eulen nach Athen tragen. Auch hier hat eine illustre Schar von Musiker Coverversionen aufgenommen. Ob Amanda Lear, Bruce Springsteen, DJ Bobo, Billy Swan oder die Rocker von ZZ Top – sie alle haben den Song des Films ‚Meet Me in Las Vegas‘ aus dem Jahr 1956 ihren Stempel aufgedrückt.

Fast unzählig sind die Blues-Songs in denen Bezüge zum Pokern vorkommen. Nur Bourbon, Frauen, Fremdgehen und Untreue kommen häufiger in den Blues-Songtexten vor. Eine Hymne an das Pik-As sang 1980 Lemmy Kilmister von der Heavy Metal Band Motörhead in dem Song ‚Ace of Spades‘ aus dem Jahre 1980.

„I don’t share your greed, the only card I need is the Ace of Spades
Ich teile deine Gier nicht, die einzige Karte, die ich brauche, ist das Pik-As!“

Ein doppeldeutiger Text, denn das Pik-As ist auch als die Todeskarte oder Farbe des Verhängnisses bekannt. Eine Karte, die beim Kartenlegen stets Unheil ankündigt, denn Pik, das schwarze Herz, steht für Unglück.

Das Fazit

Wir sehen, in der ganzen Musikwelt von der Klassik, über Blues, Rock und Pop finden sich die Themen Casino, Roulette, Kartenspiel und Glückspiel als Teil unserer populären Kultur wieder. Nur unsere deutschsprachige Musik macht da eine Ausnahme. Glückspielthemen bewegen Songtexter und Musiker weniger.

Vielleicht mit ein paar Ausnahmen: In dem Film ‚Theo gegen den Rest der Welt‘ gibt es eine wunderbare Glückspielszene mit Marius Müller-Westernhagen, wie eine bürgerliche Gesellschaft abzockt. Peter Alexander setzte in dem Song ‚Die kleine Kneipe‘ (Originalsong: Het kleene Cafe van de Hafen von Vader Abraham) mit der Zeile: ‚Du wirfst eine Mark in den Münzautomat – schaust anderen beim Kartenspiel zu‘ ein kleines, wenn auch ziemlich sentimentales Denkmal.

Aber wer weiß, vielleicht gelingt auch einmal deutschen Musikern ein großer Wurf.

Keine News mehr verapassen

Share this post with your friends

Share on facebook
Share on twitter
Share on pinterest

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.