Lilou – Interview zur EP „Aber manchmal doch“ (VÖ 30.09.2016)

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lilouLilou veröffentlicht am 30.09. ihre EP “Aber manchmal doch“, welche hier als Download erhältlich ist. Wir haben mal nachgefragt, wie es zu den Songs gekommen ist und wie die Zeit zwischen Songwriting und Produktion abgelaufen ist.
Vielen Dank an Lilou für’s Rede und Antwort stehen!

Wie würdest du deine EP „Aber Manchmal Doch“ kurz und knapp beschreiben?

„Aber Manchmal Doch“ ist die Brücke zwischen dem impulsiven Hier und Jetzt und dem Moment danach, in dem man reflektiert und über das Leben lacht und weint gleichzeitig. Musikalisch im Independent-Pop Bereich angesiedelt, mit bildhaften Texten, umherschwirrenden Stimmen, schönen Details und ner Menge Gitarrenverliebtheit.

Was war deine größte Inspiration für die neuen Songs?

Ich würde sagen, die besten Geschichten (und Songs) schreibt das Leben selbst. Ich bekomme meine Inspiration häufig auf Reisen, in Gesprächen oder wenn mich wieder irgendein verrückter Zufall überfällt und mein Leben kurz durchschüttelt.

Wenn du an das Album denkst – welcher Song kommt dir als erstes in den Sinn und warum?

Da denke ich als erstes an „In Berlin“, weil die anfangs beschriebene Zerrissenheit für mich dort am stärksten durchkommt und er diesen „Lichtblick“-Moment bzw. diese Wendung hat, die zum EP-Titel geführt hat.

Oft hat man ja dieses „Ja, genau das ist es“-Gefühl. Gibt es einen Song, der besonders schnell fertig war?

Jeder Song hat an unterschiedlichen Stellen in der Produktion etwas Reifezeit gebraucht, aber „Alles, Was Du“ ist ein Song, der insgesamt dennoch sehr nah am Ursprungsdemo geblieben ist.

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Gab es auch genau das Gegenteil, dass ein Song besonders oft verändert wurde?

Oh ja, das gab es sogar in mehreren Fällen. Es ist ja auch so, dass ich ein paar der Songs vor der Produktion in der aktuellen Bandbesetzung schon mit anderen Musikern gespielt hatte – zum Beispiel während der Arbeitsphasen beim Popkurs in Hamburg. Insofern gab es neben meinen ursprünglichen Vorstellungen schon einen ganzen Pool von Ideen, die alle in unterschiedliche Richtungen wollten. Bei einem Song haben wir etliche Stunden Klavier- und Gitarrenwände aufgenommen und einen fetten Instrumentalpart gebaut, den wir ein paar Wochen später komplett gestrichen haben.

Kannst du dich an den Song erinnern, den du zum ersten Mal deiner Familie / Freunden gezeigt hast?

Das war ebenso „In Berlin“. Ich habe Alex und Lukas, die mit mir die Platte produziert haben, erst kurz vorher kennengelernt und wir wollten zunächst nur einen Song zusammen produzieren und gucken, ob wir dabei auf einen Nenner kommen. Zum Glück hat das geklappt – jetzt ist es eine ganze EP geworden.

Was war das gefühlt-meist-verwendete Wort während der Produktion?

„Einmal noch“

Wer sollte sich das Album unbedingt zulegen?

Wer sich gerne zwischen den Zeilen verliert und/oder deutschsprachige Texte mag, sollte unbedingt reinhören. Um noch ein paar Schubladen aufzumachen: Ich würde mir die CD irgendwo in die Nähe von Bosse, London Grammar, Coldplay, Daughter, Clueso, Casper und Alt-J ins Regal stellen.

lilou-tour

Auf welchen Song freust du dich ganz besonders, ihn auf deiner Tour live zu spielen?

Von der Platte spiele ich zurzeit am liebsten „Alles, Was Du“ und „So, Dass Du Fehlst“. Am meisten Spaß machen aber irgendwie oft die ganz frischen Sachen – Songs, die so neu sind, dass sie es noch nicht auf die CD geschafft haben. Je nachdem, wie das Publikum drauf ist, sind es aber auch immer wieder unterschiedliche Stücke, die sich in dem Moment auf der Bühne besonders „richtig“ anfühlen und man erlebt die eigenen Songs selbst immer wieder anders… als hört man sie mit den Ohren der Zuhörer.

Noch eine letzte Frage an dich, Lilou: Gibt es noch etwas, was du unbedingt loswerden möchtest?

Ja, die CDs 🙂

Dann haben wir zum Schluss auch noch etwas: Besucht Lilou auf ihrer Website und bei Facebook! Dort könnt ihr auch bereits in ein paar der Songs reinhören!

Hier ist die EP als Download erhältlich.

Vielen Dank dir, Lilou!

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