Live: The Faim (Support: Chapel + WSTR) – Musik und Frieden, Berlin – 11.02.2019

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Chapel – Foto: Phuong Ly Dao

Die australischen Newcomer The Faim haben in Deutschland bereits jetzt eine eindeutige Fangemeinde gefunden: Jung, überwiegend weiblich und überaus leidenschaftlich bei der Sache. Mit ihrem Radiohit Summer Is A Curse haben die Jungs aus Perth hierzulande ihren Durchbruch geschafft und, obwohl erst 2014 gegründet, sind sie bereits jetzt im Rahmen ihrer teilweise sogar ausverkauften ersten Headliner-Tour in Europa unterwegs – natürlich mit Halt in Berlin.


Eröffnet wurde der Abend durch Chapel aus den USA, die mit stimmgewaltigen, funky Melodien und einer solch dynamischen Performance überraschten, dass man glatt vergaß, dass man lediglich zwei Bandmitglieder vor sich stehen hat. Die wenigen Bässe vom Band konnte man ihnen schnell verzeihen, denn die Beats der Powerfrau Kortney Grinwis am Schlagzeug elektrisierten bis ins Knochenmark.

WSTR – Foto: Phuong Ly Dao

Daraufhin hüllten die Jungs von WSTR die gute Stube in nostalgischem Skate-Pop-Punk erster Klasse. Gekoppelt mit einer energiegeladenen Bühnenpräsenz und eingängigen Gitarrenriffs schafften die Briten die Garagen-Vibes, die die Szene so liebt.


Dennoch zeigte sich das Publikum unberührt durch die starken Support-Acts, so polarisiert waren sie auf ihre Idole. Umso lauter waren dann die Fanrufe, als The Faim mit ihrem lautesten Track Saints Of The Sinners die Bühne stürmten. Die Gruppe liebt es, sich in Szene zu setzen, und schaffte dies auch bei jedem Song erneut – Schwungvolle und leidenschaftliche Moves ließen erkennen, wie intensiv sie das Musizieren erleben. Mit einer überaus intimen Darbietung des Songs Where The River Runs, während der Frontmann Josh inmitten der Menge die Nähe zu den Fans suchte, stellten The Faim unter Beweis, wie persönlich und natürlich sie den Kontakt zu ihrer Fangemeinde pflegen.

Trotz einiger Besucher, die während diesem besonderen Titel bemerkbar laut ihre Unterhaltung fortführten, verlor sich der Großteil des Publikums textsicher in den mitreißend jugendlichen Indie-Rock Hymnen, die The Faim so auszeichnen. Als kleines Highlight bleibt auf alle Fälle das Smartphonelichter-Sternenmeer während A Million Stars im Gedächtnis, welches durch die Fanaktion FaimousStars initiiert wurde und die Hingabe der Fans untermalte.


Mit diesem Abend machten The Faim definitiv Lust auf mehr – nicht nur da ihre Setlist mit vielen neuen Songs bestückt war, sondern auch weil die Australier souverän zeigten, dass in ihnen noch sehr viel Potential steckt. Wir freuen uns zumindest auf das nächste Mal!

Bericht: Phuong Ly Dao

The Faim – Foto: Phuong Ly Dao

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